Montag, 18. Oktober 2010

peoplewatching #5: Anti-Fetisch

Die Sache mit den Ohren.


Nein nicht Titties – ich meine wirklich Ohren. Dies ist wahrscheinlich einer der unbedeutendsten Texte, der momentan schreibbar ist – darüber hinaus wurde über Problemzonen schon viel berichtet. Aber der Ablenkung willen und um ein späteres Trauma zu vermeiden, findet er trotzdem Verewigung.

Es wurde schon viel über abartige Deformierungen des menschlichen Körpers sinniert. Nun möchte ich wirklich nicht oberflächlich erscheinen. Ganz im Gegenteil, ich bin eine große Verfechterin der „Scheiße, macht dein Charakter dich hässlich“ – Haltung.

Es geht auch gar nicht darum, dass eine Abnorm bei einem Menschen dazu führt, dass ich den nicht mehr mag. Wenn es ein sehr netter Mensch ist, muss ich mich nicht mal davor ekeln. Da geht es mehr um solch unfreiwillige Begnungen im Kino oder Zug. 
Und wenn dann noch einiges zusammen kommt, so wie Arroganz und fettige Haare und dann noch der Grusel-Factor X einem in die Glieder fährt – also, in die Augen sticht...dann ist mir einfach nur buuääääähhhbrrrr zumute.

Was finden andere Menschen so abartig aka unattraktiv aka geht gar nicht?
Füße sind sehr beliebt. Runzlige Kniekehlen. Klumpige Nasen. Knochige Finger. Zu kleine Augen. Zu enge Augen. Dinge, die ich nicht aussprechen mag.

Hm.....aber bei einem schönen Menschen, so finde ich jedenfalls, können solche Makel die Person nur noch mehr „Hach“ und liebenswürdiger machen – manchmal ergattern sie sogar nur wegen z.B. eines leicht schiefen Mundes das Attribut „Anbetungswürdig“.
Bei Frauen bin ich da manchmal auch noch toleranter als bei den Herren.

Was aber giga-gar nicht geht. Überhaupt nicht. Ich meine, ganz im Ernst! Stellt euch vor, was immer ihr so heiß findet. Jared Leto. Matt Czuchry. Meinetwegen auch Brad Pitt. Ganz egal. Jeder dieser Herren würde wahrschenlich wenig seiner Sexyness einbüßen, wenn das linke Nasenloch größer als das rechte wäre. Oder die Lücken zwischen den Zehen überdimensioniert.

Aber wo sich bei mir ganz persönlich die Zehennägel aufrollen, ist wenn der Herr Schmonzette einen akuten Fall von „Feivel – der Mauswanderer“ – Ohren aufweist!









Totaler Quatsch? Sure, aber jeder braucht doch einen Spleen.

Und wenn Ohren so oben an der Muschel nicht geschlossen sind, wie es doch eigentlich normal ausschaut, dann kriege ich unschöne Gänsehaut und es schüttelt mich. Wenn dann der Rand noch so abgefressen aussieht und am Besten noch leuchtend rot hervorsticht...Boah. Dann seh ich nix anderes mehr als Ohren.
Sowas kann man doch nicht...anfassen, geschweige denn mit Küssen...STOP, das geht zu weit. Buah.



Was fast genauso schlimm ist, sind Ohren die fast am Kinn angewachsen sind. Wenn sie dann noch seit der Geburt ihre Größe nicht verändert haben....Grusel.



UND! Schlabbrige Ohrläppchen. Leblos. Und Tellergroß, dass da ein ganzes Deckenfresco raufpasst. Das ist fast noch schlimmer, als Mäuseohren.




Total albern und Weltunbewegend? Ja, sicher. Aber nach dem heutigen Montag brauchte ich so eine anspruchslose Freakshow der Eitelkeiten.
Und achtet mal drauf, Ohren sind fast so was wie Fingerabdrücke. Keines gleicht dem anderen. Schlimmer geht immer. Die Interpretationsmöglichkeiten sind schier endlos.
Und man bedenke, dass die Dinger nie nicht aufhören zu wachsen........









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