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Sonntag, 30. Oktober 2011

konsum,völlerei und freude






Über dreißig Leser freue ich mich sehr, so ist es auch nicht so leer hier! :)
ab morgen geht es in einen to-do Marathon bis Weihnachten.

Dienstag, 27. September 2011

flöhchen popöchen.





Wir waren auf dem Flohmarkt. Zum Verkaufen. Mal abgesehen von zu Kinderzeiten dargebotenen Puppenköpfen und Hörspielkassetten auf der Straße vor dem Elternhaus, war das das erste Mal. Und es hat Spaß gemacht!


Auf jeden Fall gab es einige Anfängerfehler. Haben uns ein bisschen einschüchtern lassen von den anfänglichen nervtötenden Rabotti-Muttis a lá "Das bekommt man hier aber schon überall für 50 Cent!!!" (stimmt nicht bei den guten schönen qualitativ hochwertigen, nahezu ungetragenen Dingen). Und penetranten Preisdrückern "Hier guckt aber ein Faden raus!" - "Ich weiß, deswegen kostet es ja auch nur noch 1 Euro...". Und beleidigten Leberwürsten, die nicht mal das Handeln versuchen - denn es war fast überall ein Handlungspuffer eingerechnet - und nach der Preisanfrage stumm von dannen schreiten.
Außerdem haben wir unser beliebtestes Stück kurz vor Ende verkauft. Wir hätten den schrägen quietschbunten Häkelmantel vielleicht doch noch als Eyecatcher behalten sollen...


Anfangs waren wir schon etwas erschreckt, bei was für Spottpreisen wir ehemals geliebte Stücke verschleudern mussten. Mal nimmt man dir einen Schal für horrende 2 Euro ab, dann wieder wollen sie für eine Bluse nur einen geben. Aber in der Summe läppert es sich dann doch und wenn man bei einigen Sachen hartnäckig bleibt, wird das wohl trotzdem in Ordnung sein.


Es macht dann auch tatsächlich Freude, nicht nur Sachen in die Altkleidersammlung zu geben, sondern sehen zu können, bei wem der tolle Pullover, den man selbst nie anhatte, schließlich landet und wenn der ihr dann auch noch großartig steht. Und wenn beim Kassensturz auch noch was rumkommt und es ein paar nette Gespräche und Peoplewatching inklusive gibt, ist das großartig!


Wir sind im Fieber, gehen in Kürze direkt nochmal und das Ganze könnte sich zu einem handfesten Hobby entwickeln. Der Hut war Beute.


Samstag, 2. Oktober 2010

Fellmütze und Hackenschuh

Yay, Klamütsch.


Sicherlich bin ich viel zu alt, um in halbgaren Posen mich selbst im Spiegel zu fotografieren. Aber wenn nicht im Blog, wo sonst und überhaupt ist mir das gerade schnurz. In meinem 'Tagebuch' darf ich egoman und albern sein:P.
Und mich wie ein Kind über ein paar neue Klamotten freuen:)






Donnerstag, 30. September 2010

Von wegen Götterbote

Sei einem gefühlten Jahrhundert war ich nicht mehr in der Lage mal so richtig ausgiebig zu shoppen.
Obwohl, so stimmt das gar nicht.
Der Sommer war einfach nur der Knaller. Die Klamotten haben vollkommen gereicht, ein paar Kleinigkeiten konnten vom letzten Jahr verbraten werden, manches kam dazu.
Bei der Hitze des Sommers 2010 hat auch einfach alles gepunktet, was möglichst wenig war. Jetzt ist der September rum.
Ich habe also eigentlich nur ein Jahr nicht richtig Herbst-geshoppt.
Vor kurzem habe ich dazu noch meinen Kleiderschrank radikal entmistet und ich stehe vor dem Problem, total angödet von seinem jetzigen Inhalt zu sein.
Alles was halbwegs vor der Kälte schützt, sind die Pullis, bei denen das Motto 'form follows function' heißt. Alles was ich anziehen mag, ist zu kalt.
Und an vielem davon hab ich mich schlicht sattgesehen.
Ich bin sicherlich nicht das größte Modeopfer was auf diesen Pfaden wandelt. Aber Klamotten machen mir Spaß und ich fühle mich wohler, wenn ich nach Laune Stimmungen anziehen und diese damit ausdrücken kann. Also ergibt sich das Dilemma, was wohl jeder ab und zu kennt:
'Ein ganzer Kleiderschrank voll nix zum Anziehen'.

Weil ich dem schnell Abhilfe schaffen wollte und ein Shoppingbummel erst im Oktober vorgesehen ist, habe ich also zwecks Abwendung einer riesigen Frustfront (die gab es schon, aber ich meine eine richtig schlimme:die Frust-Front am Wochenende) ein paar Dinge bestellt.
Geht ja schwuppdiwupp heute.
Denkste.
Wegen meiner Alkoholiker Tastatur (hat zu tief ins Weinglas geschaut), streiken die Tasten im oberen Bereich.
Und dabei ist mir entgangen, dass im Bestellformular die Hausnummer fehlt. Die HAUSNUMMER!
Also ging der ganze Kladderadatsch wieder zurück in die Hauptumschlagbasis.
Habe ich nach einigen Telefonaten rausgefunden. Gott sei Dank früh genug, sonst hätte das auch noch extra gekostet.
Das ganze  hier ist bloß Ablenkung. Geduld ist nämlich absolut nicht meine Stärke. Erst recht nicht bei solchem Dilettantismus und wenn ich mich auf etwas richtig freue. Zumeist bremse ich meine Euphorie zu schönen Dingen meist schon, á la 'irgendwas geht bestimmt schief/klappt nicht pünktlich'. Ausnahmsweise nicht in diesem Fall - Fehler.

Hausnummer....tz. Schon mal was von Nachbarschaft gehört? Einmal klingeln in der Straße hätte gereicht und eine Menge Energie gespart.

Aaaaalso, naja. Vorfreude soll ja die schönste Freude sein. Und Warterei regt Kreativität an. Um nicht die Krise zu kriegen hieß es also: 1000x getragene Klamotten anders kombinieren, um sich nicht selbst zu langweilen.
Und es ist ja fast Oktober, dann kann auch gebummelt werden:)