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Donnerstag, 23. Februar 2012

graue Tage

Der Himmel ist grau, die Stimmung somehow neblig, krank bin ich auch seit einer Woche und der Kopf schmerzt. Ob nun wegen verrotzter Nebenhöhlen oder genervter Grundstimmung -  keine Ahnung. Dabei ist eigentlich alles gerade gut. Wahrscheinlich wird es sogar für mich Winterkind einfach langsam Zeit, dass die Sonne kommt und der Mantel verschwinden kann. Winter wie im letzten Jahr, mit Schnee bis zum Abwinken, das macht doch glücklich. Aber dieser unbunte Einheitsbrei der letzten Monate war ja wohl unschön.
Klausuren sind durch und eigentlich muss ich wie eine Wilde schreiben. Warte noch auf den Ruck und hoffe dann auf den Flow.

Anbei: Germany´s next Top-Hasi. Wer auf dessen Haare nicht neidisch ist, dem ist auch nicht zu helfen.
















Freitag, 23. Dezember 2011

Keeping the eyes and heart open.
Merry christmas.


"Early each day to the steps of Saint Paul's
The little old bird woman comes
In her own special way to the people she call,
"Come, buy my bags full of crumbs;
Come feed the little birds,
Show them you care
And you'll be glad if you do
Their young ones are hungry
Their nests are so bare
All it takes is tuppence from you
Feed the birds, tuppence a bag
Tuppence, tuppence, tuppence a bag
Feed the birds," that's what she cries
While overhead, her birds fill the skies

All around the cathedral the saints and apostles
Look down as she sells her wares
Although you can't see it, 
You know they are smiling
Each time someone shows that he cares

Though her words are simple and few
Listen, listen, she's calling for you
"Feed the birds, tuppence a bag
Tuppence, tuppence, tuppence a bag"


Julie Andrews as Mary Poppins, Mary Poppins



Donnerstag, 3. November 2011

peoplewatching #14 : Die Herde

Blaue Wolle, rote Wolle, grau und grün und weiß.
Gelockt, gebügelt, glattgestrichen.
Die halbe Herde sitzt, die Späten müssen stehen.
Die Schäfchen schnuppern, warten was da kommt. Alle sind sie bunt, soist das anfangs meist, wenn die Herde nur nach vorne schaut. Im Trockenen sitzt.
Ob Schaf, ob Hirte oder Wolf, das weiß noch keiner so genau. Doch die Grenze zwischen den Sitzenden, den Langsamen und dem unruhigen, doch beruhigenden Auf und Ab und Vor und Rück und Hin- und Wiederschauen des Platzhirsches einwandfrei erkennbar.
Da muss nicht viel interprtiert werden. So ist das unter Schafen. Zumindest am Anfang. Wenn sie noch alle bunt sind.
Keine Luft zum Atmen, kein Sauerstoff zum Sprechen.
Ein bisschen eingeschränkt ist da der Schafeskopf. Kann zwar rechts und links mal äugen, es geht auch schräg hinüber.
Genügsam ist das Wohlgelockte.
Es harrt und schweigt, es murmelt nur und wartet, was da kommt.


Sonntag, 16. Oktober 2011

almd

Eine kleine Kuh,
die nahm einmal ein Bad.
Warum sie dieses tat?
Sie hatte ganz viel Dreck,
an ihrem Seitenspeck,
vom Fahren mit...ihrer Beate.


















finde das Eichhörnchen.
























Was freut sie sich, dass die Uni bald wieder los geht. Und deckt´s sich´s nach 2 Jahren mit Frostbeulen an Fuß und Bein mit einer Menge dicker Sohle und fake fur ein.
Und schließt´s den Abend mit einem gepflegten a,lmd.

Sonntag, 26. Juni 2011

peoplewatching #10: der Hunde-Mann.

Der Hunde-Mann und ich, wir kennen uns nun schon seit circa 10 Jahren.
Zumeist morgens, manchmal auch am Nachmittag liefen wir uns, ebenfalls zumeist auf der jeweils anderen Straßenseite, über den Weg.
Nach langer Zeit dieser immer wiederkehrenden Begegnungen, gehörte es schon zur täglichen Gewohnheit, sich zu sehen und man nahm Blickkontakt auf. Denn man erkannte sich ja.
Dies ging über in ein morgendliches Zunicken.
So ging es lange Zeit. Immer hatte er seinen struppigenr, großen, graublonden Hund dabei.
Eine Zeit lang dachte ich sogar, der Hunde-Mann existiere vielleicht nur in meiner Einbildung oder als eine Art Erscheindung, weil den Herren leider niemand sonst kannte und es immer zu recht merkwürdigen Zeiten zu einer Begegnung kam.

Als ich einige Jahre nur noch selten in meinem Heimatort war, geriet mir der Hunde-Mann - und ich vielleicht auch ihm- in Vergessenheit.
Nun sah ich ihn vor einigen Monaten wieder.
Zunächst wieder auf den Gehwegen. Ohne Hund. Dann sah ich ihn allein im Café.
Und an diesem Wochenende fuhr er mit dem Rad an mir vorbei.
Man erkannte sich, jedenfalls denke ich das. Denn mir ging es ja so und warum sollte er mich dann nicht wiedererkennen.
Wir nickten uns zu und ich schickte noch ein Lächeln hinterher. Es wurde herzlichst erwidert.

Manchmal werde ich ganz traurig, wenn ich mir vorstelle, dass der alte Mann vielleicht sehr allein ist. Vielleicht steckt in ihm aber auch eine Seele wie die meine, nur gut 40 bis 50 Jahre älter und das ist alles meistens schon okay so.

Bis heute, nach 10 Jahren des gegenseitigen Erkennens, Zunickens und Zulächelns, haben wir leider nie ein Wort gewechselt.
Was Raum lässt, für viel Nachdenken. Was hinter dem Schweigen für ein Leben steckt. Was für Gedanken. Das ganze ist ein höchst interessantes Gegenübersein und es ist ebenso interessant, ob es wohl dabei bleiben wird, oder es doch irgendwann mal zu einem "Hallo" an der Ampel kommt.

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Sonntag, 5. Juni 2011

ein Wort.

Wenn die Luft knistert und Plätschern wie Erlösung klingt. 
Sich Sonnencremeduft in die Nase schleicht und neben Eis, Melonen und Beerenfrüchten auch Pommes wie der Himmel auf Erden erscheinen. 
Wenn man die Berührung der Sonne körperlich spürt und der nackte Bauch wohlig kribbelt, wenn man kein definiertes Geräusch mehr wahrnehmen kann und einfach in diesem akustischen Rauschen, in dieser Mischung von Glücksgefühl, wegdämmern kann.
Wenn deine sonnenstrapazierte, empfindliche Haut am Abend dankbar die Kühle der Laken annimmt und sich, bei ganz viel Glück, auch noch die über den Tag angestaute Spannung und Taubheit wegdonnert, -blitzt und -wäscht.
Dann entsteht da eine Stimmung aus einer ganz besonderen Lethargie, Melancholie, Glückseligkeit, Wohligkeit....eine Stimmung die eigentlich ein eigenes Wort verdient, um ihr zu huldigen.